Ausgangslage
Unsere Gesellschaft wird älter. Für die Lebensorte alter Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf stellen sich Fragen:
- Der Lebensabschnitt der Hochaltrigkeit kann von Fürsorge und Abhängigkeiten geprägt sein. Wie kann er qualitativ hochwertig gestaltet werden?
- Wie sollen Orte aussehen, an denen Menschen leben, die ihre eigene Pflege nicht mehr selber bewältigen können?
- Welche Werte werden dort tagtäglich gelebt?
- Mit welchen Gefühlen leben diese Menschen und arbeiten die Pflegenden dort?
Um diese Fragen mit gutem Gewissen beantworten zu können, braucht es Veränderungen auf verschiedenen Ebenen.
Heime stellen sich mehr und mehr der Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Dazu benötigen sie Ressourcen.
Zwischen Theorie und Praxis klafft oft mehr als eine Lücke. Erkenntnisse der Gerontologie, der Pflegewissenschaft und der Soziologie sollen so vermittelt werden, dass sie bei den Mitarbeitenden der Basis ankommen. Dann werden sie auch als hilfreich erlebt und umgesetzt.
Das Thema Alter und Migration ist bislang noch wenig beleuchtet, obwohl es bereits jetzt in vielen Heimen Realität ist.
Stellenpläne, die die Arbeitsbelastung nicht berücksichtigen, gehören nicht mehr in unsere Zeit.
Heime sind keine Spitäler, sondern in erster Linie Wohnorte bei gleichzeitig guter Pflege- und Betreuungsqualität.
Wie sieht es in ihrem Heim aus? Schreiben Sie uns, wenn Sie mögen.

